Kumite
Ein weiterer Teil des Karate ist die Anwendung der im KIHON und in den KATA erlernten Fertigkeiten am Partner. Der erste Schritt ist dabei das GOHON-KUMITE, bei der einer der Partner fünfmal mit der
gleichen Technik angreift, die der andere fünfmal mit der gleichen Technik abwehrt. Diese Art der Partnerübung orientiert sich noch sehr stark am KIHON. Hierbei erlernt der Karateka zunächst das Gefühl für
den richtigen Abstand (MA-AI) zum Partner. Im KIHON-IPPON-KUMITE erfolgt dann nur noch ein Angriff. Die Partner lernen verschiedene Arten der Abwehr sowie das seitliche Ausweichen. Auch das
KIHON-IPPON-KUMITE erinnert noch stark an das KIHON. Eine höhere Stufe der Partnerübung stellt das JIYU-IPPON-KUMITE dar, indem nur noch die Art des Angriffs vorgegeben ist. Diese Übung kommt einem
tatsächlichen Kampf schon sehr nahe. Als letztes erlernt der Karateka das JIYU-KUMITE, den Freikampf. Hier ist innerhalb der festgesetzten Regeln alles erlaubt. Man unterscheidet zwischen dem Kampf nach
sportlichen Regeln (Shiai), und dem kaum noch stattfindenden Kampf um den absoluten Sieg.
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