www.karate-masamune.de

Karate-Do

Themen:

Dojos:

Aktuelles:

NEU: Anfängerkurs für Kinder in Gadebusch

Bilder vom Sommerlager in Crivitz

 

Termine 2010

Was ist Karate-Do?

 Karate-Do oder einfach nur Karate ist eine Kunst der waffenlosen Selbstverteidigung. In ihr wird der gesamte Körper in Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Motorik geschult. Das Ziel ist es, den Körper in jeder Situation unter Kontrolle zu behalten, so dass alle Bewegungen des Körpers vollkommen der Willenskraft des Karatekas unterliegen. Um das zu erreichen lernt der Schüler seinen Körper in alle Richtungen vorwärts, rückwärts, links, rechts, nach oben oder nach unten zu bewegen. Das Wichtigste ist die exakte, wirkungsvolle Ausführung der Karatetechniken. Dazu gehört KIME. KIME ist die Gesamtheit von Schnelligkeit und Kraft in der Technik, das explosionsartige Ausführen von Schlag- und Fusstechniken. Die höchste Form des KIME ist das KI-AI, bei der die vom ganzen Körper ausgeführten Techniken von einem Kampfschrei begleitet werden.

Das Training im traditionellen Karate ist in drei Bereiche unterteilt. Der erste Bereich ist das KIHON, die Grundschule, in der die Techniken einzeln oder in kurzen Kombinationen trainiert werden. Der zweite Bereich heißt KATA, die Form. Hier werden fest vorgegebene Bewegungsabläufe geübt, die zum einen einen Kampf gegen imaginäre Gegner simulieren, zum anderen der Vervollkommnung der eigenen Bewegungsmotorik dienen. Der dritte Bereich des Karatetrainings ist das KUMITE, die Partnerübung in den einzelnen Entwicklungsstufen bis zum Kampf. Diese drei Bereiche stellen verschiedene Anforderungen an die Fähigkeiten des Karateka und müssen im Training deshalb immer gleichberechtigt geübt werden. Kihon, Kata und Kumite bilden eine stabile Einheit. Eine einseitige Trainingsform bedeutet die Vernachlässigung der beiden anderen und ist deshalb nicht im Sinne des Karate.

Im modernen Karate werden in den Bereichen KATA und KUMITE Wettkämpfe durchgeführt. Hier können die Fähigkeiten der Teilnehmer festgestellt werden. Wettkämpfe bergen allerdings die Gefahr, das sich beim Karate zu sehr auf das Gewinnen konzentriert wird, und deshalb das Üben der Grundtechniken (KIHON) vernachlässigt wird oder Karatekas zu früh versuchen, frei zu kämpfen. Gichin Funakoshi, der Begründer des Shotokan-Karate-do, hat gelehrt: "Das Wesentliche des Karate-do ist nicht, über Sieg und Niederlage zu entscheiden, denn Karate-do ist eine Kampfkunst, die den Charakter durch Training entwickelt, so dass der Karateka jedes physische und psychische Hindernis überwinden kann."